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Der Adel in Burgfarrnbach wusste schon immer, wo es sich gut leben lässt. Bereits im 14. Jahrhundert ließ sich ein Adelsgeschlecht am Farrnbach nieder. Aber erst die Grafen Pückler-Limpurg sorgten mit ihrer klassizistischen Schlossanlage im Jahre 1834 für den besonderen Glanz, der weit in die Region hinein strahlte.
Das Schloss Burgfarrnbach hat eine eindrucksvolle Länge von 70 Metern und ist mit seinen über 70 Räumen ein überregional bedeutendes Baudenkmal. Früher als Domizil für die gräflichen Brüder Friedrich und Ludwig erbaut, ist das Schloss heute Heimat des Archivs, der historischen Bibliothek und der Sammlungen der Stadt Fürth. Ausstellungen und Führungen durch ausgewählte Räumlichkeiten lassen heutige Besucher den Glanz früherer Zeiten erahnen.
Im weitläufigen Schlosspark ist als ältestes Gebäude der barocke Marstall erhalten. Im Untergeschoss war Platz für 28 Pferde, die repräsentative Beletage war der Witwensitz der Gräfinnen und Unterkunft für Gäste und gräfliche Beamte.
Zwei Pavillons im Schlosspark luden im 19. Jahrhundert die gräfliche Familie zum Verweilen ein. Und auch heute noch sind sie lauschige Plätze und stimmungsvolle Ruhezonen für Spaziergänger und Besucher.
Das Schloss Burgfarrnbach ist nicht nur als Baudenkmal ein reizvolles Objekt und eine glanzvolle touristische Attraktion, sondern gleichzeitig historisch bewahrender und lebendiger kultureller Mittelpunkt der Stadt Fürth.
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